Laserinstitut der Hochschule Mittweida HS Mittweida Logo
Achtung! Achtung! Aktuelle Website unter http://www.laser.hs-mittweida.de  Achtung!  

 Startseite
 Aktuelles
 Institut
 Forschung
 Nanobearbeitung
 Mikrobearbeitung
 Mikrosintern
 Makrobearbeitung
 Beispiele und
 Veröffentlichungen

 Hochrate
 Laser PVD
 Keramik
 Photonik / Simulation
 LµZ
 Rapid Micro
 ULTRALAS
 SKL / LiFt
 Weitere Projekte
 Publikationen
 Studium / Ausbildung
 Praktika /
 Forschungsmodule und
 Bachelor /
 Masterarbeiten

 Stellenangebote
 Kontakt
 Anfahrtsplan
 Impressum
 Hochschule Mittweida
 LIM e.V.






LHM YouTube Kanal

Handgeführter Laserschweißkopf für fasergekoppelten Hochleistungsdiodenlaser im kW-Bereich



größer
Abb.1: Simulation der Laserbearbeitungsoptik als Variante mit Führungseinrichtung

Derzeit am Markt befindliche Systeme zur Lasermaterialbearbeitung sind zumeist an aufwendige Führungseinrichtungen gebunden, die in der Regel einen erhöhten Aufwand an Programmierung bedeuten. Für Einzelbauteile ist zur Vereinfachung jedoch oft eine handgeführte Laseroptik wünschenswert. Andererseits ist der mobile Einsatz von Lasersystemen z.B. an großformatigen Werkstücken bisher nicht möglich.
Am Laserinstitut Mittelsachsen e.V. der Hochschule Mittweida wurde deshalb in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Anlagen- und Maschinenbau GmbH der Prototyp eines neuartigen einhandgeführten Laserschweißkopfes entwickelt.
Die Besonderheiten dieses Bearbeitungskopfes bestehen einerseits darin, daß dieser erstmalig für Hochleistungsdiodenlaserstrahlung mit Laserstrahlleistungen über 1 kW einsetzbar ist und zum zweiten in der Einhandbedienung. Getestet wurde dieser Bearbeitungskopf bisher an einem fasergekoppelten Diodenlasersystem der Fa. JENOPTIK Laserdiode GmbH, der nach der Faser eine Laserstrahlleistung von 1,2 kW bereitstellt. Der Bearbeitungskopf ist aber auch an andere Hochleistungsdiodensysteme, die über eine entsprechende Strahlqualität verfügen adaptierbar.

größer
Abb.2: Laserhandbearbeitungskopf beim Schweißen

Mit diesem neuen Bearbeitungskopf kann der Laserstrahl durch eine speziell ausgelegte Fokussieroptik zu einem runden Strahlfleckdurchmesser von unter 900 µm (bei einer Brennweite von f = 50) fokussiert werden. Damit wird auf der Werkstückoberfläche eine Intensität von mehr als 1,5(105 W/cm2 erreicht. Durch verschiedene Düsenvorsätze ist dieses System flexibel konfigurierbar und kann Sicherheitsanforderungen bis Laserklasse 1 erfüllen. Die Prozeßbeobachtung ist dann ausschließlich über die integrierte Prozeßvisualisierung (IPV) möglich. Vorerst soll das Lasergerät zum Schweißen und Härten eingesetzt werden.

In einem Industrieforschungsprojekt, das mit EFRE-Mitteln der EU und mit Mitteln des sächsischen Wirtschaftsministerium gefördert wird, sollen damit die Grundlagen für eine handgeführte Lasermaterialbearbeitung mit kompakten Laserstrahlquellen (HDL) untersucht sowie spezielle Bearbeitungsoptiken dafür entwickelt werden. Im Mittelpunkt der Schweißanwendungen stehen vorrangig Bleche aus Aluminium aber auch aus Baustahl, Edelstahl und Titan-Legierung. Ziel des gesamten Vorhabens ist die Entwicklung eines mobilen Laserschweißgerätes mit niedrigem Gewicht und einer besonders kompakten Bauweise.



Kontakt: Jan Drechsel

 
 
Erstellt: 07.02.2012 16:48:23 | Letzte Änderung: 01.02.2002 18:26:28 | Autor: Jan Drechsel, H.Exner
©1998-2017 Laserinstitut der Hochschule Mittweida. Alle Rechte vorbehalten. * Copyright Information ...


Valid CSS!