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Sächsisches Kompetenzzentrum Laserbearbeitung - ein kurzer Rückblick auf die erste Phase

 

Das Sächsischen Kompetenzzentrum Laserbearbeitung (SKL) wurde 1995 im Rahmen der vom BMBF geförderten Erprobungs- und Beratungszentren von folgenden Partnern gegründet:

    • Hochschule Mittweida, Laserapplikationszentrum - LAZ (Konsortialführer)
    • TU Chemnitz, Institut für Fertigungstechnik / Schweißtechnik - IFS
    • TU Dresden, Institut für Elektroniktechnologie - IET
    • Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, Dresden - IWS
    • Institut für Innovative Technologien, Technologietransfer, Ausbildung und berufsbegleitende Weiterbildung e.V., Chemnitz - ITW
    • Zentrum für Beratung und Ausbildung in der Schweißtechnik e.V., Chemnitz - Zebras
    • IHK Bildungszentrum Dresden gGmbH.

1997 wurden zwei weitere Partner als Mitglieder des SKL gewonnen:

    • Laservorm GmbH Mittweida
    • Laserline Teschauer GmbH Chemnitz.

Die vordringlichsten Aufgaben bestanden in der Beratung/Erprobung von/für KMU sowie der beschleunigten Diffusion von Wissen zur Laserbearbeitung in die breite Öffentlichkeit.
Über die gesamte Projektlaufzeit (1995-1999) wurden 790 Beratungen und Erprobungen von allen Partnern erbracht. Dies stellt die höchste Anzahl aller EBZ dar. Die jährlichen Beratungszahlen bewegten sich dabei in einer Spanne von 191 (1996) bis 250 (1997).
Die Anzahl der Beratungen und Erprobungen war bei den Partnern durch die Höhe der vorgegebenen Mittel limitiert. Einige Einrichtungen (z.B. IWS) hätten ohne diese Beschränkung noch mehr Leistungen erbringen können.
Zur Ermittlung des wissenschaftlich technischen Erfolges wurde ein Evaluator (IES Hannover) in das gesamtdeutsche Verbundprojekt EBZ integriert. Es wurden Befragungen der beratenen Betriebe durchgeführt. Danach wurden im SKL 80% der in der Beratung vorgebrachten Probleme gelöst, davon 73% durch Lasereinsatz. Von den gefundenen Problemlösungen wurden 62% umgesetzt, davon der größte Teil durch Auftragsvergabe. Die befragten Betriebe sollten die Beratungen qualitätsmäßig bewerten, wobei das SKL im Durchschnitt eine Bewertung von 1,66 erzielte. Trotz sehr hoher Beratungszahlen konnte sich der Verbund damit qualitätsmäßig in der Spitze der EBZ behaupten.

Abb.1: Entwicklung der Häufigkeit der Beratungen / Erprobungen geordnet nach Verfahren von 1996 - 1998

Im Rahmen der Beratungen und Erprobungen wurden im SKL sämtliche derzeit üblichen Laserverfahren angeboten. Die Verfahren Schneiden, Schweißen und Beschriften wurden am häufigsten nachgefragt (Abb.1). Insbesondere das schon seit vielen Jahren industriell etablierte Schneiden verzeichnete den höchsten Beratungsbedarf. Dies zeigte, dass zu diesem Verfahren einerseits noch Entwicklungsbedarf bestand, insbesondere wenn es über das normale Flachteilschneiden hinaus ging, und dass andererseits auch ein eingeführtes Verfahren innerhalb der Hochtechnologie Laserbearbeitung bei KMU und Handwerksbetrieben einen erheblichen Beratungsbedarf hervorrufen kann. Mitunter war noch nicht einmal bekannt, dass man dieses Verfahren als Dienstleistung in Laser Job Shops kaufen kann. Daraus kann man schlussfolgern, dass der Beratungsbedarf bezogen auf die derzeit noch relativ unbekannten Verfahren noch viele Jahre anhalten wird. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass durch die kostengünstigere Diodenlasertechnologie in den nächsten Jahren eine erhöhte Diffusion der Laserverfahren in KMU und Handwerksbetriebe einsetzen wird.
Die zweite Phase des Projektes (1999-2002) wird auf Grund der vorliegenden Erfahrungen von allen Beteiligten sehr optimistisch angegangen.

 

 
 
Erstellt: 20.01.2012 09:39:56 | Letzte Änderung: 28.03.2003 09:24:40
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